Satzung

Königlicher Weser-Yacht-Club Eupen VoG

Royal Yacht Club de la Vesdre asbl.

Unternehmensnummer: 406.510.766

Die Satzung der Vereinigung wurde im Belgischen Staatsblatt vom 11. Januar 1961 veröffentlicht und seither mehrmals verändert.

Im Zuge des Gesetzes vom 2. Mai 2002 zur Abänderung des Gesetzes vom 27. Juni 1921 über die Vereinigungen ohne Gewinnerzielungsabsicht, die internationalen Vereinigungen ohne Gewinnerzielungsabsicht und die Stiftungen, hat die Generalversammlung vom 11. Dezember 2004 folgende koordinierte Neufassung ihrer Satzung beschlossen:

 

Kapitel I: Benennung, Sitz, Vereinigungszweck, Dauer

Artikel 1: Benennung

Die Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht nennt sich „Weser-Yacht-Club Eupen, Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht – Yacht Club de la Vesdre, association sans but lucratif„, abgekürzt „YCV VoG“. Alle Unterlagen, Dokumente, Anzeigen, Veröffentlichungen und sonstige Schriften, welche von der Vereinigung ausgehen, tragen die Bezeichnung „Weser-Yacht-Club Eupen VoG – Yacht Club de la Vesdre asbl“.

Artikel 2: Sitz der Vereinigung

Der Sitz der Vereinigung befindet sich Aachener Str. 222, 4701 Kettenis.

Der Sitz der Vereinigung kann nur durch Beschluss der Generalversammlung verlegt werden.

Der Sitz  der Vereinigung befindet sich im Gerichtsbezirk Eupen (Belgien).

Artikel 3: Vereinigungszweck

Zweck der Vereinigung ist die Ausübung und Verbreitung des Segelsports, die Weiterbildung und das Training der Segler, durch die Ausrichtung von und die Teilnahme an Regatten, Konferenzen, Feiern und Wettbewerben. Die Vereinigung darf alle Mittel anwenden, um ihren Zweck zu erfüllen.

Artikel 4: Dauer

Die Vereinigung ist für eine unbestimmte Dauer gegründet.

 

Kapitel II: Mitgliedschaft,    Aufnahme,   Austritt,   Ausschluss,   Haftung,   Mitgliederregister

Artikel 5: Effektive Mitglieder

Die Vereinigung besteht aus effektiven Mitgliedern.

Artikel 6: Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft zur Vereinigung steht prinzipiell allen natürlichen, juristischen und öffentlichen Personen offen.

Sind Mitglieder:

  1. Alle Gründungsmitglieder;
  2. Alle effektiven und alle bis zur Hinterlegung der vorliegenden Satzung beim Handelsgericht angeschlossenen Mitglieder
  3. Alle, die gemäß den nachfolgenden Bestimmungen als Mitglieder aufgenommen werden.

Haben Stimmrecht: alle volljährigen Mitglieder.

Artikel 7: Aufnahme neuer effektiver Mitglieder

Um Mitglied der Vereinigung zu werden, muss sich jede natürliche, juristische oder öffentliche Person verpflichten, die Satzung der Vereinigung zu beachten, sich für die Zielsetzung und Aktivitäten der Vereinigung interessieren, sowie aktiv an den Tätigkeiten der Vereinigung teilnehmen.

Jeder Antrag auf Mitgliedschaft muss schriftlich beim Verwaltungsrat eingereicht werden.

Über den Antrag entscheidet die Generalversammlung, die ihre Entscheidung nicht begründen muss.

Die Aufnahme neuer Mitglieder wird gültig durch deren Unterschrift im Mitgliederregister, ab dem Datum der Eintragung.

Der Verwaltungsrat trägt in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen und Fristen die Aufnahme neuer Mitglieder in das Mitgliederregister ein und vervollständigt die Akte der Vereinigung beim zuständigen Gericht.

Alle Mitglieder genießen die vom Gesetz oder der Satzung zugestandenen Rechte.

Artikel 8: Austritt

Der Austritt bzw. die Kündigung der Mitgliedschaft eines Mitgliedes wird gültig durch die Unterschrift des ausgetretenen Mitgliedes im Mitgliederregister, ab dem Datum dieser Eintragung.

Gilt als ausgetretenes Mitglied das Mitglied, das den Jahresbeitrag nicht binnen der in der Zahlungsaufforderung vermerkten Frist bzw. binnen eines Monats nach einer entsprechenden Aufforderung durch den Verwaltungsrat bezahlt. Der Austritt der Mitgliedschaft wird in diesem Falle durch eine entsprechende Entscheidung des Verwaltungsrates, der die fehlende Beitragszahlung ausdrücklich bestätigt, festgestellt.

Unmittelbar nach Austritt, bzw. Kündigung der Mitgliedschaft ist ein eventuell durch das ausgeschiedene Mitglied besetzter Bootsstellplatz zu räumen, sowie der Schlüssel zu den Anlagen am Sitz der Vereinigung abzugeben.

Der Verwaltungsrat hat in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen und Fristen den Austritt von Mitgliedern in das Mitgliederregister einzutragen sowie die Akte der Vereinigung beim zuständigen Gericht zu vervollständigen.

Artikel 9: Ausschluss

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen, wenn eine grobe Verletzung der Interessen der Vereinigung oder ihrer Satzung vorliegt. Der Beschluss über den Ausschluss eines Mitgliedes wird mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden oder stimmberechtigten Mitglieder durch die Generalversammlung getroffen. Vor jeder Entscheidung über den Ausschluss hat jedes Mitglied Anrecht auf eine Anhörung durch den Verwaltungsrat. Der Beschluss der Generalversammlung muss dem betreffenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitgeteilt werden.

Unmittelbar nach Ausschluss ist ein eventuell durch das ausgeschiedene Mitglied besetzter Bootsstellplatz zu räumen, sowie der Schlüssel zu den Anlagen am Sitz der Vereinigung abzugeben.

Der Verwaltungsrat trägt in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen und Fristen den Ausschluss von Mitgliedern in das Mitgliederregister ein und vervollständigt die Akte der Vereinigung beim zuständigen Gericht.

Der Verwaltungsrat kann die Mitgliedschaft der Mitglieder, denen schwere Verletzungen der Gesetze oder der Satzung vorgeworfen wird, bis zur Entscheidung der Generalversammlung aussetzen.

Artikel 10: Ansprüche der ausgeschiedenen Mitglieder

Ausgeschiedene Mitglieder, sei es infolge eines freiwilligen Austrittes oder eines Ausschlusses, haben keinerlei Recht auf Vermögensteile, sowie Zutritt zu den Anlagen der Vereinigung. Sie können weder die Rückerstattung eventuell geleisteter Beiträge verlangen, noch Kontenabrechnungen, Inventaraufnahmen oder Versiegelungen.

Gleiches gilt im Falle der Rechtsnachfolge eines ausgeschiedenen, ausgeschlossenen oder verstorbenen Mitgliedes in Bezug auf dessen Rechtsnachfolger.

Artikel  11: Haftung der Mitglieder

Mitglieder haften nicht für die Verbindlichkeiten der Vereinigung.

Artikel 12: Mitgliederregister

Am Sitz, sowie beim zuständigen Gericht des Gerichtsbezirkes der Vereinigung wird ein Mitgliederregister gehalten, welches Namen, Vornamen und Domizil, bzw. im Falle von juristischen Personen Bezeichnung, Rechtsform und Gesellschaftssitz anführt. Der Verwaltungsrat trägt alle Abänderungen in Bezug auf die Mitglieder unverzüglich und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen in das Mitgliederregister ein und vervollständigt die Akte der Vereinigung beim zuständigen Gericht.

 

Kapitel III: Mitgliedsbeiträge

Artikel 13: Mitgliedsbeiträge

Die Mitglieder zahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag, der von der Generalversammlung festgelegt wird.

 

Kapitel IV: Generalversammlung

Artikel 14: Zusammensetzung der Generalversammlung

Die Generalversammlung setzt sich aus allen volljährigen Mitgliedern der Vereinigung zusammen.

Artikel 15: Befugnisse der Generalversammlung

Die Generalversammlung hat die ihr gesetzlich oder satzungsmäßig zustehenden Befugnisse, insbesondere

  • Änderung der Satzung;
  • Ernennung und Abberufung von Verwaltungsratsmitgliedern;
  • Ernennung und Abberufung von Kommissaren;
  • Entlastung des Verwaltungsrates;
  • Entlastung der Kommissare;
  • Festlegung der Vergütung der Kommissare;
  • Genehmigung des Budgets und der Jahresabrechnung;
  • Festlegung der Höhe und der Modalitäten des Mitgliedsbeitrags;
  • Freiwillige Auflösung der Vereinigung;
  • Ausschluss von Mitgliedern;
  • Umwandlung der Vereinigung;
  • Verlegung des Sitzes der Vereinigung;

Artikel 16: Sitzungen der Generalversammlung

Die ordentliche Generalversammlung wird jedes Jahr im Laufe des Monats März abgehalten.

Weitere außerordentliche Generalversammlungen finden statt:

  • wenn 1/5 der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich beantragt. Der Antrag hat dem Präsidenten des Verwaltungsrates schriftlich zuzugehen. Die von diesen Mitgliedern beantragte Tagesordnung muss beigegefügt sein. Diesem Wunsch auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung ist innerhalb eines Monats stattzugeben;
  • jedes Mal, wenn der Verwaltungsrat dies im Interesse der Vereinigung für erforderlich hält.

Die Einladungen sind mindestens 8 Kalendertage vor der Sitzung der Generalversammlung durch den Verwaltungsrat mit einfachem Brief an die Mitglieder zu versenden. Die Einladungen enthalten die Punkte der Tagesordnung.

Den Vorsitz der Generalversammlung führt der Vorsitzende des Verwaltungsrates oder bei dessen Verhinderung der Vizepräsident oder bei dessen Verhinderung das älteste anwesende Verwaltungsratsmitglied.

Artikel 17: Beschlussfassung

Die Generalversammlung kann nur über Punkte beraten und entscheiden, die in der auf der Einladung zur Generalversammlung vermerkten Tagesordnung aufgeführt sind, vorbehaltlich anders lautender gesetzlicher Bestimmungen.

Alle ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen sind beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend oder vertreten sind, vorbehaltlich anders lautender Bestimmungen.

Sollte eine Generalversammlung nicht beschlussfähig sein, wird eine zweite frühestens 15 Tage später einberufen. Diese zweite Generalversammlung ist beschlussfähig, ungeachtet der Anzahl der anwesenden oder vertretenen stimmberechtigten Mitglieder.

Alle Beschlüsse der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen werden rechtsgültig getroffen durch die absolute Mehrheit der Stimmen der anwesenden oder vertretenen stimmberechtigten Mitglieder, vorbehaltlich anders lautender gesetzlicher Bestimmungen. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden der Generalversammlung ausschlaggebend.

Artikel 18: Vollmachten

Jedes Mitglied der Generalversammlung kann sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Der Bevollmächtigte muss selbst Mitglied der Generalversammlung sein. Die Bevollmächtigung hat schriftlich zu erfolgen. Jedes Mitglied darf nur zwei Bevollmächtigungen wahrnehmen.

Artikel 19: Protokolle

Von jeder Generalversammlung wird ein Protokoll erstellt, welches insbesondere die Beschlüsse der Generalversammlung festhält. Das Protokoll sowie Auszüge aus den  Protokollen werden durch den Vorsitzenden der Generalversammlung und ein Verwaltungsratsmitglied der Vereinigung unterzeichnet.

Alle Satzungsabänderungen müssen beim für den Sitz der Vereinigung zuständigen Gericht offen gelegt werden. Gleiches gilt für alle Ernennungen, Abberufungen oder Rücktritte von Verwaltungsratsmitgliedern, Geschäftsführern oder besonderen Bevollmächtigten.

 

Kapitel V: Verwaltungsrat

Artikel 20: Verwaltungsrat – Zusammensetzung

Die Vereinigung wird durch einen Verwaltungsrat verwaltet, der aus mindestens drei Personen besteht. Die Verwaltungsratsmitglieder müssen ihrerseits Mitglieder der Vereinigung sein. Die Mitglieder des Verwaltungsrates sind jederzeit durch die Generalversammlung abrufbar. Die Generalversammlung ernennt die Mitglieder des Verwaltungsrates für eine Dauer von 3 Jahren. Jedes Jahr scheidet ein Drittel der Mitglieder aus dem Verwaltungsrat aus; die ausscheidenden Mitglieder werden durch die interne Verwaltungsratsordnung bestimmt. Sie sind wiederwählbar.

Artikel 21: Vakanz

Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Verwaltungsratsmitgliedes können die restlichen Verwaltungsratsmitglieder eine vorläufige Ersatzwahl vornehmen. Die nächste darauf folgende Generalversammlung schreitet dann zur definitiven Ernennung. Das Ersatzmitglied führt die Restlaufzeit des Mandates des ausgeschiedenen Verwaltungsratsmitgliedes zu Ende.

Artikel 22: Befugnisse des Verwaltungsrates

Der Verwaltungsrat hat die weitestgehenden Befugnisse zur Verwirklichung des Vereinigungsziels. Zu seiner Zuständigkeit gehören all jene Geschäfte, die das Gesetz oder die vorliegende Satzung nicht ausdrücklich der Generalversammlung vorbehalten.

Artikel 23: Präsidium

Der Verwaltungsrat wählt aus seinen Reihen einen Vorsitzenden, einen Vizepräsidenten, einen Schriftführer sowie einen Kassierer, die das Präsidium bilden. Bei Verhinderung des Vorsitzenden übt der Vizepräsident, bei dessen Verhinderung das älteste Verwaltungsratsmitglied die Funktion des Vorsitzenden aus.

Artikel 24: Sitzungen des Verwaltungsrates

Der Verwaltungsrat tritt jedes Mal dann auf Einladung seines Vorsitzenden oder von zwei Verwaltungsratsmitgliedern zusammen, wenn die Interessen der Vereinigung es erfordert.

Den Vorsitz des Verwaltungsrates führt der Vorsitzende oder bei dessen Verhinderung der Vizepräsident oder bei dessen Verhinderung das älteste anwesende Mitglied.

Artikel 25: Beschlussfassung

Der Verwaltungsrat kann nur über Punkte beraten und entscheiden, die in der auf der Einladung zur Verwaltungsratssitzung vermerkten Tagesordnung aufgeführt sind. In dringenden Fällen kann der Verwaltungsrat auch durch mehrheitlichen Beschluss der anwesenden oder vertretenen Verwaltungsratsmitglieder weitere Punkte in die Tagesordnung aufnehmen und entsprechend beraten und entscheiden.

Der Verwaltungsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend oder vertreten sind, vorbehaltlich anders lautender gesetzlicher Bestimmungen.

Alle Beschlüsse des Verwaltungsrates werden rechtsgültig getroffen durch die absolute Mehrheit der Stimmen der anwesenden oder vertretenen Mitglieder, vorbehaltlich anders lautender gesetzlicher Bestimmungen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden der Verwaltungsratssitzung.

Artikel 26: Vollmachten

Jedes Mitglied des Verwaltungsrates kann sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Der Bevollmächtigte muss selbst Mitglied des Verwaltungsrates sein. Die Bevollmächtigung hat schriftlich zu erfolgen. Jedes Verwaltungsratsmitglied darf nur eine Bevollmächtigung wahrnehmen.

Artikel 27: Vertretung der Vereinigung

Unbeschadet der Vertretungsbefugnisse des Geschäftsführers im Rahmen der täglichen Geschäftsführung sowie unbeschadet besonderer und spezieller Bevollmächtigungen, die der Verwaltungsrat an eine oder mehrere Personen erteilen kann, wird die Vereinigung rechtsgültig vertreten durch die Unterschrift des Vorsitzenden des Verwaltungsrates oder durch zwei gemeinsam handelnde Verwaltungsratsmitglieder.

Prozesse, bei denen die Vereinigung als Klägerin oder Beklagte auftritt, werden im Namen der Vereinigung vom Vorsitzenden des Verwaltungsrates oder dessen bezeichneter Vertreter geführt.

Artikel 28: Protokolle

Von jeder Verwaltungsratssitzung wird ein Protokoll erstellt, welches insbesondere die Beschlüsse des Verwaltungsrates festhält. Das Protokoll sowie Auszüge aus den Protokollen werden durch den Vorsitzenden des Verwaltungsrates und den Schriftführer unterzeichnet.

Artikel 29: Verantwortlichkeiten

Unbeschadet der allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen über Rechte und Pflichten der Verwaltungsratsmitglieder von Vereinigungen ohne Gewinnerzielungsabsicht unterliegen die Verwaltungsratsmitglieder nicht der persönlichen Haftung gegenüber Dritten.

Artikel 30: Vergütung

Die Mandate der Verwaltungsratsmitglieder sind unentgeltlich.

Artikel 31: Tägliche Geschäftsführung

Der Verwaltungsrat kann die tägliche Geschäftsführung der Vereinigung sowie Vertretungsbefugnisse im Rahmen der täglichen Geschäftsführung an einen oder mehrere Geschäftsführer, die Mitglieder der Vereinigung sein müssen, übertragen.

 

Kapitel VI: Geschäftsjahr

Artikel 32: Geschäftsjahr der Vereinigung

Das Geschäftsjahr der Vereinigung beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.

 

Kapitel VII: Rechnungslegung

Artikel 33: Kommissare

Unbeschadet der gesetzlichen Verpflichtungen zur Bezeichnung eines Kommissars, hat die Generalversammlung das Recht, einen oder mehrere Kommissare zu benennen. Aufgabe des oder der Kommissare ist insbesondere die Überprüfung der Jahresabschlüsse der Vereinigung sowie die Erstellung eines jährlichen Prüfungsberichtes. Die Generalversammlung bestimmt ebenfalls die Dauer des Mandates der Kommissare.

Artikel 34: Jahresabrechnung – Budget

Jedes Jahr, spätestens im Monat Februar, hat der Verwaltungsrat die Jahresabrechnung über das verflossene Geschäftsjahr aufzustellen, aus dem klar und deutlich die finanzielle Situation der Vereinigung ersichtlich ist. Diese Jahresendabrechnung wird durch den oder die eventuell bezeichneten Kommissare geprüft und der Generalversammlung zwecks Genehmigung unterbreitet.

Darüber hinaus hat der Verwaltungsrat im Monat Februar ein Budget für das kommende Geschäftsjahr zu erstellen. Dieses Budget ist spätestens Ende Februar fertig zu stellen und der Generalversammlung im Monat März eines jeden Jahres zur Genehmigung zu unterbreiten.

 

Kapitel VIII: Auflösung der Vereinigung

Artikel 35: Auflösung

Die Vereinigung kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen und Formerfordernissen aufgelöst werden.

Artikel 36: Liquidator

Im Falle einer freiwilligen Auflösung bestimmt die Generalversammlung einen oder mehrere Liquidatoren und legt deren Befugnisse sowie eventuelle Vergütungen fest.

Artikel 38: Verbleibendes Nettovermögen

Nach Ausgleich der Verbindlichkeiten der Vereinigung wird das verbleibende Nettovermögen einer Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht mit ähnlichen Zielsetzungen zur Verfügung gestellt.

Die Generalversammlung kann bestimmen, welcher genauen Verwendung das Nettovermögen der Vereinigung zugeführt werden soll.

 

Kapitel IX: Verschiedenes

Artikel 39: Verschiedenes

Alle Bereiche, die nicht ausdrücklich in der vorliegenden Satzung behandelt werden, unterliegen den Bestimmungen des Gesetzes vom 27. Juni 1921 über die Vereinigungen ohne Gewinnerzielungs­absicht, die internationalen Vereinigungen ohne Gewinnerzielungsabsicht und die Stiftungen.

-Ende-

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